Apsis der Stiftsruine

Kristallkugel mit Blendensternen

"Morgenstund hat Gold im Mund" - das muß sich auch Abt Bun im Jahre 831 gedacht haben, als der den exakten Ost-West-Grundriß der heutigen Stiftsruine festlegte. Im Laufe eines Tages projizieren die gleißenden Sonnenstrahlen durch die riesigen romanischen Fensterbögen immer wieder noch nie gesehene Lichtrelationen. Zur rechten Zeit am rechten Ort kann man so die spektakulärsten Lichtspiele erleben. Der Festspielfotograf Steffen Sennewald nutzte den richtigen Moment. Er hielt seine Kristallkugel in die morgendliche Sonne, die justament zwischen den Wolken hervor lugte und den mittleren Apsisbogen sanft streifte. Das imposante Resultat kann sich sehen lassen - drei Sonnen und zwei Stiftsruinen mit Katharinenturm in einem Bild unvergänglich verewigt. Das Motiv richtet sich als meisterlicher Augenschmaus an die Bewunderer der klassischen Momentaufnahme im Gegenlicht. Durch die Beugung des Sonnenlichtes an scharfen Kanten entstehen so auch die beliebten Blendensterne in Form von Sonnenstrahlen. Für alle Romantiker, Gäste und Fans der Bad Hersfelder Festspiele, Freunde der Stiftsruine, Hersfelder und ihre Gäste ist diese Photographie einer der seltenen Blickfänge, die ewig im Gedächtnis verbleiben.

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